Diese Informationen stammen von der Website der Studienvertretung Translation: www.stv-translation.at

PIK-Prüfung

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Die PIK-Prüfung ist die schriftliche Modulprüfung des Moduls „Translatorische Basiskompetenz 2“, bei der deine transkulturelle Textkompetenz in all deinen Arbeitssprachen getestet wird.

Inhaltsverzeichnis

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    zuletzt aktualisiert am 10. Mai 2017

    Voraussetzungen

    Die PIK-Prüfung ist Teil des Moduls Translatorische Basiskompetenz 2, du musst also die Voraussetzungen, die für dieses Modul gelten, erfüllen, ehe du zur PIK-Prüfung antreten kannst. Das heißt, du musst bereits die Modulgruppe Studieneingangs- und Orientierungsphase (die StEOP) sowie das Modul Vertiefende Sprachkompetenz, die Module Sprache und Kommunkation: B-Sprache und Sprache und Kommunikation C-Sprache, die die Übungen Grammatik im Kontext, Mündliche Kommunikation, Hörkompetenz und Textproduktion sowie Lesekompetenz und Textproduktion in der B- und C-Sprache enthalten, abgeschlossen haben.

    Es wird empfohlen, dass du bereits das Modul Translatorische Basiskompetenz 1 abgeschlossen hast, ehe du zur PIK-Prüfung antrittst. Außerdem raten wir dir, die Module Kultur und Kommunikation – Vertiefung, Text und Diskurs – Basis und Text und Diskurs – Vertiefung vor dem Antritt zur PIK-Prüfung zu absolvieren.

    Im besten Fall absolvierst du in einem Semester das Modul Translatorische Basiskompetenz 1 (klarerweise nicht als einziges Modul in diesem Semester), besuchst dann im folgenden Semester (unter anderem) die Lehrveranstaltungen des Moduls Translatorische Basiskompetenz 2 und trittst am Ende dieses Semesters zur PIK-Prüfung an.

    Vorbereitung

    Im Wintersemestersemester 2016 ist ein Fachtutorium als Vorbereitung für die PIK-Prüfung geplant; es gibt aber (momentan) keine Lehrveranstaltung und empfohlene Fachliteratur, die direkt darauf vorbereiten. Allerdings werden in den meisten Sprachen in den Übungen Textkompetenz schriftlich und Translatorische Basiskompetenz alte PIK-Aufträge (wie du sie bei den Downloads dieser Seite findest) geübt und PIK-Prüfungen simuliert. In der Vorlesung mit Übungscharakter Textsorten, Textqualität, Textwirkung werden dazu auch oft theoretsiche Inhalte wie Textsorten und Textsortenkonventionen besprochen.

    Alte PIK-Prüfungen kannst du auch zu Hause üben und sie von Kolleg*innen oder manchmal auch Lehrenden kontrollieren lassen (frage diese einfach per E-Mail, ob sie das für dich tun würden). So übst du außerdem auch, Texte in ihrer geforderten Länge in einer bestimmten Zeitspanne zu schreiben, was bei der echten PIK-Prüfung essentiell werden kann.

    Grundsätzlich solltest du auch deine Grammatik- und Rechtschreibkenntnisse auffrischen und dich über die gängigsten Textsortenkonventionen (Zeitschriftenartikel, Brief, Bericht usw.) in deinen Arbeitssprachen und Arbeitskulturen informieren, um auf so viele Textsorten vorbereitet zu sein wie möglich.

    Anmeldung

    Du musst bereits zum Zeitpunkt der Anmeldung alle Voraussetzungen, die zum Antritt zur PIK-Prüfung erforderlich sind, erfüllen. Solltest du dich von der PIK abmelden wollen, kannst du dies per E-Mail ans SSC tun. 

    Anmeldefristen

    Die Anmeldefristen für die PIK-Prüfung werden auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft, über Aushänge am Zentrum für Translationswissenschaft und in unserem Forum bekanntgegeben. Bitte beachte, dass die Anmeldefrist immer lange vor dem eigentlichen Prüfungstermin endet, melde dich deshalb rechtzeitig an. Wenn du bereits zur PIK angetreten bist und noch nicht alle Noten hast, raten wir dir, dich sicherheitshalber zur Wiederholung anzumelden.

    Anmeldeformular

    Das PIK-Anmeldeformular findest du online auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft sowie in Papierform beim Studienservicecenter. Das Formular musst du vollständig ausfüllen und gemeinsam mit deinem aktuellen Studienbuchblatt zum Studienservicecenter bringen, in den Postkasten des Studienservicecenters werfen oder per E-Mail an das Studienservicecenter schicken.

    Auf dem Formular musst du deine persönlichen Daten angeben und für jede aufgelistete Lehrveranstaltung die Note, das Datum und die Lehrperson eintragen. Außerdem musst du auswählen (ankreuzen), in welchen Sprachen du zur PIK-Prüfung antreten möchtest. Bei deinem ersten Antritt musst du in allen drei Sprachen antreten. Solltest du die Prüfung wiederholen müssen, musst du ein eigenes Wiederholungsformular ausfüllen, das du auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft.

    Prüfungstermine

    Die PIK-Prüfung wird dreimal pro Semester angeboten: zu Beginn des Semesters, in der Mitte des Semesters und gegen Ende des Semesters. Die genauen Prüfungstermine sowie die jeweiligen Anmeldefristen werden auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft, über Aushänge am Zentrum für Translationswissenschaft sowie in unserem Forum bekanntgegeben. Üblicherweise findet die PIK-Prüfung am Montag der jeweiligen Prüfungswoche von 09:00 bis 13:00 Uhr im Hörsaal 5 statt. Die Wiederholung der PIK-Prüfung für eine Sprache bzw. zwei Sprachen findet von 09:00 bis 10:30 Uhr bzw. von 09:00 bis 12:00, ebenfalls im Hörsaal 5, statt.

    Ablauf der Prüfung und Prüfungsformat

    Sitzplan

    Es gibt für die PIK-Prüfungen einen Sitzplan, der am Prüfungstag an den Türen von Hörsaal 5 hängt. Bitte sieh zuerst nach, wo du sitzt und betritt erst dann den Hörsaal. Auf deinem Platz befinden sich dann bereits alle Prüfungsdeckblätter und Prüfungsblätter. Auf den Prüfungsdeckblättern kannst du sehen, wer deine schriftliche Prüfung korrigieren wird. Falls du mehr Prüfungsblätter brauchst, kannst du dich an die Prüfungsaufsicht wenden. Die PIK-Prüfung des Bachelorstudiums 2016 besteht aus drei schriftlichen Prüfungsteilen.

    Prüfungsformat

    Die PIK-Prüfung besteht aus einem Text auf Deutsch (ca. 800 Wörter) und drei unterschiedlichen Textaufträgen, jeweils einer für eine deiner Arbeitssprachen. Die Prüfungszeit beträgt vier Stunden. Deine Zieltexte in deinen Arbeitssprachen sollen jeweils ungefähr 250 Wörter lang sein und dem jeweiligen Auftrag entsprechen. Du musst also dein Wissen über Ausgangstextanalyse, Auftragsanalyse, Zieltextanalyse, deine Kulturkompetenz und Textkompetenz sowie natürlich deine sprachlichen Fähigkeiten anwenden, um möglichst fehlerfreie Texte zu verfassen, die den jeweiligen Aufträgen gerecht werden.

    Erlaubte Hilfsmittel

    Bei der PIK-Prüfung darfst du grundsätzlich pro Sprache jeweils ein zweisprachiges und zwei einsprachige Wörterbücher in Papierform verwenden. Ein Wörterbuch in mehreren Bänden (zum Beispiel ein zweisprachiges Wörterbuch mit einem Band Deutsch–Englisch und einem Band Englisch–Deutsch) gilt dabei als ein Wörterbuch. 

    Wiederholungsmöglichkeiten

    Wenn du bei deinem ersten Prüfungsantritt in drei Sprachen negativ benotet wirst, musst du die gesamte PIK-Prüfung in allen drei Sprachen wiederholen. Wenn du bei deinem ersten Antritt in einer oder zwei Sprachen negativ benotet wirst, musst du die Prüfung nur in den betroffenen Sprache wiederholen. Insgesamt kannst du maximal viermal pro Sprache antreten. Wenn du zum vierten Mal zur PIK-Prüfung antrittst, erfolgt die Prüfung kommissionell. Das bedeutet, dass dein Text dann von mehreren Personen kontrolliert wird.

    Wenn du möchtest, kannst du beantragen, dass schon dein dritter Antritt kommissionell geprüft wird (wende dich dazu bitte an die Personen, die die PIK-Prüfung in den jeweiligen Sprachen korrigieren).

    Wenn du viermal zur PIK-Prüfung bzw. zu einem Teil der PIK-Prüfung angetreten bist und die ganze Prüfung bzw. einen Teil viermal nicht bestanden hast, wirst du für das Studium Transkulturelle Kommunikation mit allen Sprachkombinationen an der Universität Wien gesperrt. Das bedeutet, dass du nach dem Datum, das als Prüfungstermin für deinen 4. PIK-Antritt gilt, keine Prüfungen mehr aus dem Studium Transkulturelle Kommunikation ablegen und du dich nicht mehr neu für Transkulturelle Kommunikation inskribieren kannst, auch mit einer anderen Sprachkombination nicht. Solltest du bereits vorher mehrere Studien Transkulturelle Kommunikation studiert haben, werden alle diese Studien gesperrt. Das gilt übrigens für jede Prüfung im Studium, nicht nur für die PIK-Prüfung!

    Prüfer*innenwechsel

    Wenn du bei der PIK-Prüfung negativ benotet wirst, kannst du einen Antrag auf Prüfer*innenwechsel stellen. Wenn du einmal von einer bestimmten Lehrperson negativ benotet wurdest, musst du den Antrag begründen. Wenn du zweimal oder öfter von derselben Lehrperson negativ benotet wurdest, wird dem Antrag ohne Begründung stattgegeben.

    Allerdings wird der Prüfer*innenwechsel nur dann vom SPL genehmigt, wenn das schriftliche Einverständnis der potenziellen Lehrperson, die du gerne als Ersatzprüfer*in hättest, vorliegt. Diese schriftliche Bestätigung muss gemeinsam mit dem Formular für den Antrag auf Prüfer*innenwechsel abgegeben oder per E-Mail gesendet werden.

    Das Formular für den Antrag auf Prüfer*innenwechsel findest du auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft. Du musst den Antrag vor Ende der jeweiligen Anmeldefrist für die PIK-Prüfung beim Studienservicecenter abgeben, in den Postkasten des Studienservicecenters werfen oder per E-Mail an das Studienservicecenter schicken.

    Modellprüfungen

    Bereits verwendete PIK-Prüfungen findest du bei den Downloads dieser Seite.

    Korrektur und Benotung

    Die Korrekturfrist für die PIK-Prüfung beträgt vier Wochen. Spätestens vier Wochen nach dem Prüfungstermin solltest du also wissen, ob du die einzelnen Prüfungsteile bestanden hast.

    Bei der Benotung wird neben sprachlicher Korrektheit vor allem auf die Adäquatheit des Textes bezogen auf den Auftrag im Allgemeinen und das Zielpublikum im Besonderen geachtet, also auf Informationsauswahl, Textsorte, Stil etc. Ein Beurteilungsraster für die PIK-Prüfung findest du bei den Downloads dieser Seite.

    Du erhältst für jeden Prüfungsteil eine eigene Note, die direkt in Univis eingetragen werden. Die Gesamtnote des Moduls PIK-Prüfung (als Teil des Moduls 11) setzt sich aus den drei Noten der schriftlichen Prüfungsteile zusammen.

    Mehrere Sprachkombinationen

    Wenn du Transkulturelle Kommunikation mit mehreren Sprachkommbinationen studierst, musst du die PIK-Prüfung einmal komplett im Rahmen einer Sprachkombination absolvieren und brauchst dann in jeder weiteren Sprache nur noch zum Prüfungsteil in dieser Sprache antreten. Bei einem Prüfungstermin kannst du immer nur in maximal drei Sprachen antreten, deswegen musst du für die PIK-Prüfung bei mehreren Sprachkombinationen mindestens zwei Prüfungstermine einplanen.

    Beachte, dass du pro Sprache insgesamt jeweils 4 Antrittsmöglichkeiten hast. Das heißt, dass du nicht pro Studium in jeder Sprache jeweils 4 Antritte hast, sonder diese Antritte weitergezählt werden, wenn es sich um dieselbe Sprache handelt.

    Prüfer*innen

    Als Prüfer*innen für die PIK-Prüfung fungieren Lehrende der Übung Textkompetenz schriftlich, der Vorlesung mit Übungscharakter Textsorten, Textqualität, Textwirkung und der Übung Translatorische Basiskompetenz der jeweiligen Sprachen. Eine Auflistung der aktuellen Prüfer*innen findest du auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft.

    Downloads

    Hier findest du wichtige Dokumente zum Bereich PIK-Prüfung zum Download. Klicke auf ein Dokument, um es herunterzuladen.

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